Die professionellen Pflegkräfte engagieren sich im Bündnis "Pflege in Not" für die tausenden Pflegebedürftige zuhause und in Heimen, weil diese nicht in der Lage seien, für ihre Rechte auf die Straße zu gehen. Der Landesregierung und den Landtagsfraktionen der SPD und Linken werfen sie vor, "die Situation der Pflege viel zu lange haben laufen lassen" und die Auswirkungen des eigenen Versagens und der Untätigkeit zu ignorieren.
Für den 1. September sind erneut Demonstrationen in Rostock, Güstrow, Schwerin, Parchim, Greifswald, Wismar, Bad Doberan und Stralsund geplant. In deren Anschluss soll die Sternfahrt nach Neubrandenburg stattfinden. Der Termin wurde gewählt, weil, nach dem Wunsch des Bündnisses, an diesem Tag ein Gespräch mit der SPD-Fraktion des Landtages Mecklenburg-Vorpommerns stattfinden sollte. Doch bisher kam es zu keiner Terminvereinbarung mit den Politikern.
