Laut einem Bericht der Zeit klagt die Verbraucherzentrale über unseriöse Anbieter, die sich häufig als Krankenkassenmitarbeiter ausgeben würden und Pflegebedürftige am Telefon oder bei Hausbesuchen zu mündlichen Verträgen drängten. Betroffene erhalten oft Artikel, die sie weder benötigen noch bestellt haben, während die Kassen Rechnungen für diese Lieferungen bekommen. Krankenkassen wie die AOK und DAK berichten, dass diese betrügerischen Praktiken insbesondere ältere und kranke Menschen ausnutzen.
Obwohl dem Landeskriminalamt Hessen keine Anzeigen bekannt sind, prüfen Verbraucherzentralen bundesweit rechtliche Schritte gegen die immer dreister werdenden Betrüger. Ein wirklich strafbares Handeln dürfte indes schwer zu beweisen sein. Schließlich liegt es nicht im Verantwortungsbereich der Vermittler der Pflegeprodukte, ob diese dann auch tatsächlich benötigt werden oder nicht.
