Im Mittelpunkt steht bei dem Projekt das subjektive Erleben der Mitarbeiter. Die Grundidee: Wer seine Arbeit als sinnvoll erlebt, bleibt belastbarer im Alltag. Die Forscher wollen deshalb herausfinden, wie sich dieses "Sinnerleben" gezielt stärken lässt – etwa durch Austausch, Reflexion oder eine klarere Einordnung der eigenen Tätigkeit im Gesamtzusammenhang.
Für Pflegeanbieter ist das hochrelevant. Denn viele Beschäftigte arbeiten in einem anspruchsvollen Umfeld, in dem Stress, Personalmangel und Zeitdruck zum Alltag gehören. Wenn es gelingt, den Sinn der eigenen Arbeit stärker sichtbar zu machen, könnte das die Resilienz erhöhen – und gleichzeitig helfen, Mitarbeiter langfristig zu binden.
