Treibende Kraft des neuen Leitbilds ist der Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführer der Martin Luther Stiftung Hanau, Thorsten Hitzel. Man habe zwar zuvor schon ein Leitbild gehabt, aber mit der Neugestaltung wolle sich die Stiftung für den gesellschaftlichen Wandel wappnen und auch Problemfeldern wie Arbeitskräftemangel sowie einer hohen Belastung begegnen. Kern der Idee waren neue Grundsätze der Unternehmensführung. "Wir wollen Altenhilfe neu denken – menschlich, verbindend, nachhaltig", sagt Hitzel.
Damit der Wandel nach außen sichtbar wird, unternahm die Stiftung auch ein Redesign des Stiftungslogos sowie die Rückführung des Stiftungsnamens auf Martin Luther Stiftung Hanau. Anschließend startete die Stiftung einen Prozess, in Projektgruppen die Werte zu definieren, unter denen man zusammenarbeiten wolle. Als wichtigste Werte kristallisierten sich Vertrauen, Engagement und Verantwortung heraus. In der Folge waren alle 900 Mitarbeiter der Stiftung aufgerufen, in Kleingruppen zu erarbeiten, wie sie diese Werte mit Leben füllen können.
Im Ergebnis wurde festgelegt, dass die Mitarbeiter in Entscheidungen der Leitungs- und Führungskräfte einbezogen sowie Abläufe, Strukturen und Prozesse optimiert werden. Das Ziel laute, so Hitzel, in einer Zeit des stetigen Wandels und vieler Unwägbarkeiten als Unternehmen den Menschen "Sicherheit und Orientierung" zu geben. Mit dem neuen Leitbild sei der erste Schritt auf diesem Weg erfolgt.
Sven Schneider
