Was Herbergier-Demenz-WGs so besonders macht
Das niederländische Franchise-Unternehmen De Herbergier kommt nach Deutschland und möchte auch hierzulande Teilhabe in Demenz-WGs völlig neu definieren. Welche zwei wesentlichen Innovationen dabei im Mittelpunkt stehen, erklärt Sabine Becker-Klunder, zuständig für den deutschen Herbergier-Markt, auf der Pro-Care-Messe in Hannover: auf der Spotlight-Bühne in Halle 7 am Dienstag, 10. Februar, von 13.30 bis 14.10 Uhr.
Herbergier
Nach draußen gehen, sich den Wind um die Nase wehen lassen, mit Leuten ins Gespräch kommen – das ist für Herbergier-Bewohner Alltag
Teilhabe bedeutet für die über 55 die Herbergier-WGs in den Niederlanden nicht nur, dass sich eine Demenz-WG nach draußen öffnet. Hier gehen die Bewohner auch regelmäßig in Begleitung nach draußen. Es bleibt nicht beim gelegentlichen Ausflug, Spaziergänge etwa, Einkäufe, Café- und Restaurantbesuche sind Teil des ganz normalen Alltags.
Für deutsche Ohren ganz ungewöhnlich ist das Miteinander: In den Wohnanlagen, die für 24 Menschen mit Demenz vorgesehen sind, leben die Bewohner und verantwortlichen Pflegeunternehmer so normal wie möglich zusammen. "In der Hinsicht ist Herbergier vergleichbar mit einem SOS-Kinderdorf", sagt Becker-Klunder.
Aber wie soll das Ganze in Deutschland funktionieren? Wie wird es finanziert? Und: Was bedeutet die besondere Form der Betreuung für die Franchisenehmer? Diese Fragen beantwortet Becker-Klunder auf der Spotlight-Bühne im Gespräch mit Care-vor9-Chefredakteurin Kiesten Gaede.