Am Morgen des 5. September waren mehrere Pflegekräfte kurzfristig ausgefallen. Eine verbliebene Pflegekraft sah die Versorgung gefährdet und alarmierte die Polizei. Polizei, Rettungsdienst und Wohn- und Betreuungsaufsicht rückten an, später nahm die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen die Einrichtungs- und Pflegedienstleitung auf.
Nach mehreren Kontrollen zeichnet die Heimaufsicht nun ein weniger dramatisches Bild, heißt es im Weser Kurier. Zwar war die Versorgung am Vormittag kurzzeitig unzureichend, mit zusätzlichem Personal seien die Probleme aber bis zum frühen Nachmittag behoben worden. Eine akute Gefährdung der Bewohner bestätigte die Behörde nicht.
Der Betreiber, die Rhenia Residenzen, hat inzwischen für den Tagdienst eine Personalausstattung oberhalb der gesetzlichen Vorgaben zugesagt und eine Qualitätsbeauftragte freigestellt. Die Aufsicht kontrolliert die Umsetzung weiterhin eng. Die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen laufen unabhängig davon weiter.