Arbeitgeberverband Pflege will schnelle Abschlagszahlungen
"Wenn das so weitergeht, wird es zappenduster", sagt Thomas Greiner (Foto), Präsident des Arbeitgeberverbands Pflege. Seit Anfang des Jahres explodierten die Kosten für die Betreiber von Pflegeheimen. Er verweist dabei auf Lebensmittel, Reinigung, Kosten für Dienstleister wie Wäschereien und die bis zu zehnfach erhöhten Energiekosten. Vor dem Gipfel des Bundeskanzlers mit den Ministerpräsidenten fordert Greiner schnelle Abschlagszahlungen für Pflegeheime.
Clemens Hartmann
Thomas Greiner mahnt schnelle Abschlagszahlungen an
Liquidität: Drei Bausteine für eine stabile Finanzierung
Viele Einrichtungen im Sozial- und Gesundheitswesen stehen unter finanziellem Druck. Eine vorausschauende Liquiditätsplanung stärkt ihre Handlungsfähigkeit, verhindert Engpässe und erleichtert notwendige Investitionen. Wer Zahlungsströme frühzeitig im Blick hat und Finanzierungsmöglichkeiten gezielt kombiniert, kann Engpässe vermeiden und notwendige Investitionen sicher planen. Diese drei Bausteine helfen dabei. Care vor9
Die bürokratische Verschleppung der Zahlungen gefährde die Versorgung, denn alles müsse von den Unternehmen vorfinanziert werden. "Viele schaffen das nicht mehr lange", so Greiner.
Die Kassen spielten auf Zeit, die man nicht habe. Sie wollen nicht zahlen und vergeudeten wertvolle Zeit mit Rechtsgutachten, die belegen sollen, dass die Situation nicht außergewöhnlich sei, beklagt Greiner. "Wenn jetzt nicht schnell über unbürokratische Abschlagszahlungen Geld auf das Konto der Unternehmen kommt, werden viele Pflegeheime und ambulante Dienste den Betrieb einstellen müssen. Allen ist das Problem klar. Keiner handelt."