Im Vergleich zahlt Caritas erneut die höchsten Pflegelöhne
In der Langzeitpflege zahlt die Caritas weiterhin überdurchschnittliche Gehälter. Das geht aus einem aktuellen Vergütungsvergleich des Verbands Katholischer Altenhilfe in Deutschland (VKAD) für das vergangene Jahr hervor. Pflegefachkräfte in Vollzeit kommen im Schnitt auf ein Bruttogehalt von 4.407 Euro im Monat. Besonders groß ist der Abstand bei Hilfskräften: Sie verdienen laut dem Vergleich bis zu 800 Euro mehr als bei anderen Trägern.
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4.407 Euro zahlen Caritas-Einrichtungen im Durchschnitt für eine Pflegefachkraft pro Monat
Die Einkommen von Pflegefachkräften, Pflegehilfskräften und Auszubildenden wurden mit denen anderer Pflegeträger verglichen. Demnach erzielen Pflegefachkräfte in Vollzeit ein durchschnittliches Bruttoentgelt von 4.407 Euro im Monat. Damit liegt die Caritas über dem Branchendurchschnitt von 4.319 Euro.
Bei Pflegehilfskräften ist der Gehaltsunterschied größer. Ungelernte Hilfskräfte erreichen bei Caritas-Einrichtungen im Schnitt 3.564 Euro brutto im Monat und damit rund 300 Euro mehr als der Durchschnitt anderer Träger. Mit einjähriger Ausbildung verdienen Pflegehilfskräfte bei der Caritas 4.007 Euro. Der Abstand zu anderen Trägern der Langzeitpflege beträgt hier laut VKAD knapp 800 Euro monatlich.
Auch bei der Ausbildungsvergütung zahlt die Caritas überdurchschnittlich. Azubis zur Pflegefachkraft erhalten zu Beginn 1.416 Euro brutto im Monat. Über die gesamte Ausbildungszeit hinweg liegt die durchschnittliche Vergütung bei 1.490 Euro.
Die Caritas-Unternehmen beschäftigen bundesweit rund 150.000 Menschen in 3.200 Einrichtungen der Langzeitpflege. Der Gehaltsvergleich kann auf der Website des VKAD abgerufen werden.
Thomas Hartung