Pflegekräfte tun sich mit fehlinformierten Patienten schwer
Statistische Studienergebnisse einzuordnen, ist für Pflegefachkräfte eine große Herausforderung. 17 Prozent finden das eher oder sehr schwierig, zeigt eine Untersuchung der Stiftung Gesundheitswissen, für die unter anderem mehr als 600 Pflegekräfte befragt wurden. Die meisten fühlen sich gut vorbereitet, sich mit Fachinformationen auseinanderzusetzen. Schwierig ist es für viele, mit falsch informierten Patienten umzugehen.
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Vielen Pflegekräfte geht bei Studien nicht gleich ein Licht auf, wie sie die Ergebnisse im Pflegealltag nutzen können
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Immerhin 37 Prozent der Pflegefachkräfte finden es eher bis sehr schwierig, mit fehl- oder falsch informierten Patienten umzugehen. 20 Prozent sagen, es sei schwierig das Vorwissen der Patienten einzuschätzen. Jeder Fünfte tut sich schwer, zu überprüfen, ob Patienten die vermittelten Information auch verstanden haben.
Wenn es um Fachinformationen geht, sind für Pflegekräfte Fort- und Weiterbildungen mit 64 Prozent die wichtigste Quelle. An zweiter Stelle rangieren Fachzeitschriften mit 43 Prozent noch knapp vor dem Internet mit 40 Prozent.
Nachholbedarf besteht offenbar bei der digitalen Gesundheitskompetenz der Pflegefachkräfte. Jeder Dritte hat Probleme, relevante digitale Gesundheitsinformationen zu finden, und ebenso viele, ihre Vertrauenswürdigkeit einzuschätzen. Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass Pflegekräfte mit mehr als 20 Jahren Berufserfahrung dabei erheblich größere Probleme haben als die jüngeren.
Die Studie Professionelle Gesundheitskompetenz ausgewählter Gesundheitsprofessionen in Deutschland kann online bei der Stiftung Gesundheitswissen eingesehen und heruntergeladen werden.