Recare erhält Millionen für Entwicklung von KI-Agenten
Das Berliner Tech-Unternehmen Recare hat 37 Millionen Euro Kapital eingesammelt, um seinen KI-Agenten für Pflegeeinrichtungen und Kliniken auszubauen. Gründer Maximilian Greschke (Foto) hat sich zum Ziel gesetzt, mithilfe von KI administrative Aufgaben zu automatisieren und Arbeitsabläufe über verschiedene Systeme hinweg zu steuern. Mit seiner Software für das Entlassmanagement ist das Unternehmen bereits erfolgreich im Gesundheitsmarkt etabliert.
Recare
Recare-CEO und Gründer hat die Mehrheit an dem Software-Unternehmen abgegeben
Liquidität: Drei Bausteine für eine stabile Finanzierung
Viele Einrichtungen im Sozial- und Gesundheitswesen stehen unter finanziellem Druck. Eine vorausschauende Liquiditätsplanung stärkt ihre Handlungsfähigkeit, verhindert Engpässe und erleichtert notwendige Investitionen. Wer Zahlungsströme frühzeitig im Blick hat und Finanzierungsmöglichkeiten gezielt kombiniert, kann Engpässe vermeiden und notwendige Investitionen sicher planen. Diese drei Bausteine helfen dabei. Care vor9
Laut Recare wird die Plattform für das Entlassmanagement mittlerweile in zwei Dritteln der deutschen Krankenhäuser eingesetzt. Am anderen Ende wird das Programm von mehr als 26.000 Pflegekräften genutzt, die die Patientendaten für die Nachsorge daraus entnehmen.
Der neue KI-Agent koordiniert klinische und administrative Arbeitsabläufe über Abteilungen hinweg, automatisiert die Dokumentation und Routineaufgaben wie Arztbriefe und Übergabeprotokolle und extrahiert und strukturiert Daten aus PDFs, Scans und Freitext automatisch in interoperable Formate. Damit unterstützt die KI Einrichtungen dabei, administrative Aufgaben zu automatisieren und die Arbeitsbelastung von Mitarbeitern im Gesundheitswesen zu verringern.
Die Finanzierungsrunde wird von DNV angeführt, einem unabhängigen Versicherungs- und Risikomanagementanbieter. Damit wird DNV größter Anteilseigner von Recare. Mit an Bord sind außerdem CIBC Innovation Banking und andere Investoren.