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30. Juni 2026 | 20:59 Uhr
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Was Alloheim zum Hitze-Chaos in Dormagen sagt

Nach dem Hitze-Großeinsatz in einer Dormagener Einrichtung hat sich Alloheim erstmals ausführlich geäußert. Fast alle vorsorglich verlegten Bewohner sind inzwischen zurückgekehrt. Kurzfristig will Alloheim den Hitzeschutz unter anderem mit Sonnenschutzfolien verstärken. Allerdings verweist Deutschlands größter Pflegeheimbetreiber auch auf die notwendige finanzielle Unterstützung der Länder für die Klimaanpassung von Pflegeheimen. Die Ermittlungen zu drei Todesfällen in Dormagen dauern an.

Wegen der sengenden Hitze im Dormagener Pflegeheim mit Temperaturen in weiten Teilen über 35 Grad rückten am Wochenende mehrere hundert Einsatzkräfte an     

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Nach Angaben von Alloheim hat sich die Lage in der Einrichtung inzwischen normalisiert. Die 16 Bewohner, die wegen ihres Allgemeinzustands vorsorglich in Krankenhäuser gebracht worden waren, kehren seit Sonntag schrittweise zurück. Auch die Bewohner, die vorübergehend in einen klimatisierten Gebäudeteil verlegt worden waren, sind wieder in ihren Zimmern. Zusätzliche Mitarbeiter unterstützen augenblicklich den Übergang zum Normalbetrieb.

Für künftige Hitzewellen kündigt Alloheim weitere Schutzvorkehrungen an. Neben einer energetischen Sanierung, die bereits läuft, will der Betreiber kurzfristig unter anderem Sonnenschutzfolien an Fenstern anbringen lassen. 

Staatsanwaltschaft prüft Todesursache von drei Bewohnern

Ein Alloheim-Sprecher weist darauf hin, dass Klimaanlagen in deutschen Pflegeheimen bislang nicht Standard seien und die Anpassung von Bestandsgebäuden nur gelingen könne, wenn die Bundesländer sich beteiligten.

Unterdessen dauern die Ermittlungen zu drei Todesfällen an. Nach Angaben von Alloheim gibt es bislang keine Hinweise auf einen unmittelbaren Zusammenhang mit der Hitze. Polizei und Staatsanwaltschaft prüfen die Todesursachen noch. Einer der Verstorbenen befand sich in palliativer Betreuung.