TÄGLICHE NEWS FÜR DAS MANAGEMENT VON PFLEGE UND WOHNEN IM ALTER

12. September 2022 | 22:41 Uhr
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Prozesse im Tagesablauf einfach digitalisieren

Mit verschiedenen einfachen, individualisierbaren Digitalisierungsmaßnahmen will das Unternehmen Enna den Arbeitsalltag in der stationären Pflege verbessern und attraktiver gestalten. Über Schnittstellen zur Software für die Pflegedokumentation wird der niederschwellige Zugriff auf Echtzeitinformationen der Patienten ermöglicht. Für gemeinsame Pilotprojekte sucht Enna derzeit nach Betreibern.

Pflege Digitalisierung iPad iStock Ridofranz.jpg

Die Digitalisierung kann in der Pflege den Alltg erheblich erleichtern

Über die Schnittstelle könne zum Beispiel Informationen zu verabreichten Medikamenten, Vitalwerte oder aufgetretene Unregelmäßigkeiten in der vorangegangenen Schicht ausgelesen werden. Durch einen datenschutzsicheren Videoanruf (alle Daten liegen auf europäischen Servern) können Betreiber zudem eine optimale Grund-Infrastruktur für die Themen Telepflege und -Medizin schaffen.

Mit den Produkten von Enna erhalten auch zu Pflegende, die Schwierigkeiten bei der Nutzung von Smartphones oder Tablets haben, Zugang zur digitalen Welt. Mit einer Dockingstation (“Enna Dock”) kann ein handelsübliches Tablet (iOS und Android) durch ein haptisches Bedienkonzept mittels NFC-Befehlskarten (“Enna Cards”) selbstständig bedient werden. Dabei wird Niederschwelligkeit mit digitalen Angeboten kombiniert. Die Benutzer müssen die jeweilige Enna-Card lediglich auf der Dockingstation ablegen, um die digitale Aktion sofort auszuführen. Wird die NFC-Befehlskarte wieder entfernt, wird die Aktion beendet. Dadurch ist alles möglich, was in einer App möglich ist.

Beispiele für NFC-Befehlskarten sind: “Videoanruf mit dem Seelsorger”, “Fotos vom Sommerfest”, “Tatort Münster schauen” oder “Nachrichten aus der Region anzeigen”. Zwei große Taster ermöglichen die Interaktion innerhalb einer digitalen Aktion, z.B. “Nächstes Foto anzeigen”.

Außerdem gibt es eine App für die Smartphones der Bezugspersonen, über welche die Kommunikation sowie die Organisation des Alltags der Patienten erfolgen kann. Die Bezugspersonen können den Pflegepersonen neue Karten senden und bestehende Karten jederzeit mit neuen Inhalten versehen. Mit diesen Produkten können Altenheimbewohner echte digitale und damit soziale Teilhabe am Leben außerhalb der Einrichtung haben.

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