Klemm übt radikale Kritik an der jetzigen Bundesregierung: "Wir leben zwar in besonderen Zeiten, aber die Verschleppung der notwendigen Beitragssatzanpassung bis kurz vor Toresschluss und die nun verkündete Höhe kann damit nicht gerechtfertigt werden und machen mich fassungslos. Kein Wirtschaftsunternehmen würde ein solches Lavieren überleben."
Statt die finanzielle Situation der Pflegeversicherung solide und langfristig abzusichern, werde in letzter Minute ambitionslos auf eine Beitragssatzerhöhung gesetzt. "Man muss doch erkennen, dass wir nicht immer weiter an der Beitragssatzschraube drehen können. Damit wird Deutschland auch für Unternehmen immer unattraktiver", sagt Klemm.