"Wir fordern, dass alle pflegerelevanten Hilfsmittel in die Empfehlungskompetenz aufgenommen werden", so der VDAB. Das würde nicht nur die Versorgung pflegebedürftiger Menschen verbessern, sondern auch die Fachkompetenz der Pflegeberufe endlich ernst nehmen", so der Verband. In seiner jetzigen Form würde das Gesetz jedoch das Ziel, die Pflege nachhaltig zu stärken, verfehlen.
Der DPR kommentiert: "Der Gesetzentwurf bleibt noch zu stark in einer Gesundheitsversorgung behaftet, die seit über 100 Jahren von ärztlicher Dominanz und Logik geprägt ist." Das zeige sich auch an der eigentlich begrüßenswerten Pflegeprozessverantwortung für Pflegefachkräfte: Hier sei keine eigenständige heilkundliche Ausübung vorgesehen. "Pflege muss über ärztliche Maßnahmen hinaus gedacht werden", so der DPR.
