Im Interview mit Caretrialog erläutert Wagner die Einsatzmöglichkeiten: Service- und Transportroboter befördern etwa Speisen, Medikamente oder Betten. Assistenzroboter beantworten Fragen und erinnern an die Medikamenteneinnahme. Autonome Entscheidungen seien dagegen noch Zukunftsmusik.
Bei Menschen mit Demenz können Roboter Orientierung geben, Gespräche anbieten und zu körperlichen oder geistigen Übungen anregen. Sie müssten klar kommunizieren und sich an den Menschen anpassen. Menschliche Nähe dürften sie nicht ersetzen. Angehörige und Pflegekräfte müssten jederzeit bestimmen können, was das Gerät tut.
Neben Schulungen braucht es ein Sicherheitskonzept für Bewegung und Interaktion, sagt Wagner. Datenschutz, Cybersicherheit und die Einbindung in die vorhandene IT müssen geklärt sein. Entscheidend sei die Erprobung unter realistischen Bedingungen, etwa bei umgestellten Zimmern oder beim Öffnen von Türen. Für Störungen sind klare Abläufe und Eskalationswege nötig.
