Immer mehr Pflegebedürftige werden ausschließlich von Angehörigen versorgt – oft ohne Unterstützung eines Pflegedienstes. Eine Studie der Universität Heidelberg und der Thurn und Taxis Consulting sieht darin ein Risiko: Wissenslücken bei Hygiene und Infektionsschutz führen nach Einschätzung der Autoren zu vermeidbaren Infektionen, Krankenhausaufenthalten und jährlichen Folgekosten von mindestens 6,1 Milliarden Euro. Die Forscher fordern deshalb mehr Schulungs- und Beratungsangebote für pflegende Angehörige.