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25. Februar 2026 | 07:00 Uhr
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"Aus Pflegeberatung Pflegebegleitung machen"

Unter dem Motto "Care vor Ort" wollen Pflegearbeitgeber in Nordrhein-Westfalen die Beratung neu aufstellen. Claudia Ott (Foto) Sprecherin der Ruhrgebietskonferenz Pflege sieht die Chance, aus Beratung eine "Pflegebegleitung mit echter Problemlösungskompetenz" zu machen. Regionale Netzwerke sollen bestehende Angebote bündeln, Zugänge beschleunigen und die Versorgung stabilisieren – und das kostenneutral.

Claudia Ott plädiert dafür, die kommunale Steuerung bei der Pflegeberatung zu stärken

Die Ruhrgebietskonferenz Pflege, ein Bündnis von Altenpflegeträgern in Nordrhein-Westfalen, reagiert auf die Ankündigung von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, die Pflegeberatung neu zu organisieren. Der Vorschlag der Praktiker: regionale Netzwerke in Kommunen, die Beratungsbesuche, Pflegekurse und individuelle Beratung systematisch bündeln. Dabei sollten ambulante Dienste, Homecare-Anbieter und kommunale Stellen enger zusammenarbeiten. Digitale Plattformen nach dem Vorbild des "Marktplatz ambulante Pflege" in Münster könnten freie Kapazitäten sichtbar machen.

Claudia Ott, Vorstand der Theodor-Fliedner-Stiftung in Mülheim an der Ruhr, sagt, mit "Care vor Ort" lasse sich die heutige Pflegeberatung zu einer verlässlichen Begleitung weiterentwickeln. Ziel sei es, Wartezeiten zu verkürzen, Doppelstrukturen abzubauen und die kommunale Steuerung ohne Mehrkosten zu stärken.

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