Branchenkenner Sehlbach gründet Stiftung für Langzeitpflege
Olav Sehlbach (Foto), vielen als Berater in Sachen Arbeitgeberattraktivität bekannt, hat die "Stiftung Zukunft Altenpflege: Perspektiven für die Langzeitpflege schaffen" gegründet – und gleich eine gute Nachricht für die Branche parat: Die Stiftung fördert zukunftsweisende Projekte mit 3.000 Euro. Die Vorgaben für den Förderantrag seien sehr überschaubar, versichert Sehlbach.
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"Es ist uns wichtig, dass gerade auch Initiativen, Organisationen und Personen Zugang zu unseren Fördergeldern, haben die keine Antragsprofis sind", sagt der 59-Jährige. Sehlbach hat vor 30 Jahren die Beratung Sehlbach & Teilhaber in Berlin gegründet und ist seit 2018 Mitgesellschafter der gemeinnützigen Medi Terra, zu der auch sechs Pflegeheime gehören. Dort hat er drei Jahre auch als Geschäftsführer gearbeitet.
Finanzielle Grundlage der Stiftung ist das Lebenswerk von Sehlbachs Vater: Der machte sich Mitte der 80er Jahre in der Pflege selbstständig und war bis zur Jahrtausendwende Betreiber mehrerer Pflegeeinrichtungen.
Der offizielle Stiftungszweck lautet: "Die gemeinnützige Stiftung Zukunft Altenpflege unterstützt Menschen und Ideen, die zukunftsweisende Impulse für die professionelle Langzeitpflege setzen, und fördert deren Austausch."
Stiftungsvorstand ist Sehlbach, Geschäftsführerin die 42-jährige Sarina Strumpen. Die Gerontologin hat zuvor beim Kuratorium Deutsche Altershilfe das Deutsche Kompetenzzentrum für internationale Fachkräfte in den Gesundheits- und Pflegeberufen geleitet.
Der Stiftungsrat zählt sieben Mitglieder, Ratsvorsitzende ist Britta March, Pressesprecherin der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem, die auch schon als Referatsleiterin im Bundesgesundheitsministerium gearbeitet hat.