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12. Mai 2026 | 07:00 Uhr
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Compassio und Hochschule verzahnen Pflegepraxis und Studium

Der Pflegeanbieter Compassio und die Hochschule Neu-Ulm (HNU) wollen in der Ausbildung und Entwicklung von Pflegefach- und Führungskräften enger zusammenarbeiten. Grundlage ist ein Memorandum of Understanding. Geplant sind gemeinsame Projekte, Praxissemester, duale Studienmodelle und Wissenstransfer. Studenten sollen Einblick in die Pflegepraxis erhalten, Mitarbeiter von Compassio eine wissenschaftlich fundierte Weiterbildung nutzen können.

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Partner in der Ausbildung: von links HNU-Dekanin Sylvia Schafmeister, Compassio-CEO Christopher Nolde und Julia Glöggler, Teamleitung Personalentwicklung bei Compassio

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Die Kooperation soll den Mitarbeitern der Compassio-Gruppe zugutekommen. Vorgesehen sind Angebote der wissenschaftlich fundierten Aus- und Weiterbildung. Julia Glöggler, Teamleiterin Personalentwicklung, beschreibt das Ziel als Verbindung von Personalentwicklung und wissenschaftlicher Expertise. Im Mittelpunkt stehe die Frage, wie Menschen langfristig für die Pflege gewonnen, im Berufsalltag gestärkt und mit Entwicklungsperspektiven an das Unternehmen gebunden werden können.

Compassio-CEO Christopher Nolde sieht den Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft als zentral für die Branche. "Die Pflege braucht einen starken Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft", sagt er. Als bundesweiter Pflegeanbieter mit 10.000 Mitarbeitern und über 1.000 Auszubildenden erlebe Compassio täglich, wie wichtig qualifizierte Fach- und Führungskräfte sind. Die Zusammenarbeit mit der HNU sei ein Schritt, um Menschen gezielt zu fördern, ihnen neue Perspektiven zu eröffnen und die Pflege weiterzuentwickeln.

Die HNU will ihren Studenten durch die Kooperation Praxiseinsätze im Gesundheits- und Pflegebereich ermöglichen. Sie sollen Erfahrungen in einem bundesweit tätigen Pflegeunternehmen sammeln und ein Berufsfeld kennenlernen, in dem Fach- und Führungskräfte benötigt werden. "Unsere Studierenden sollen frühzeitig erleben, wie anspruchsvoll, dynamisch und zugleich zukunftsrelevant das Gesundheits- und Pflegewesen ist", sagt Sylvia Schafmeister, Dekanin der Fakultät Gesundheitsmanagement.

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