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8. November 2022 | 14:15 Uhr
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Die digitale Patientenakte soll automatisch für alle kommen

Die elektronische Patientenakte (EPA) soll noch in dieser Legislaturperiode automatisch für alle kommen. Personen, die das nicht möchten, können nach dem aus dem Internet bekannten Opt-out-Verfahren widersprechen. Das hat die Gesellschafterversammlung des vom Gesundheitsministerium kontrollierten Unternehmen Gematik entschieden. Der elektronische Medikationsplan (EMP) und die elektronische Patientenkurzakte (EPKA) sollen Teile der EPA werden.

Elektronische Pateintenakte EPA Foto iStock metamorworks

Die EPA kommt für jeden, der nicht widerspricht

Aus Sicht der Gematik wird die EPA mit der Opt-out-Lösung zu einem zentralen Teil einer modernen, digitalen Gesundheitsversorgung in Deutschland. Die EPA bündele relevante Gesundheitsdaten von allen Versicherten individuell und sicher an einem Ort und stärke damit die Patientensicherheit: Sämtliche an einer Behandlung beteiligte Leistungserbringer bekommen schnell und effizient einen Überblick über die Krankengeschichte von Patienten. Medikationsprozesse können besser begleitet und Doppeldiagnosen vermieden werden. Arztbriefe und Befunde liegen künftig nicht mehr in Papierform vor oder müssen per Fax oder Post versendet werden. Diagnosen und Dokumente anderer Fachkollegen können vielmehr direkt nach der Untersuchung abgelegt werden und sind sofort einsehbar.

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