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25. Januar 2023 | 21:44 Uhr
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Gründungen und Schließungen in der Pflege fast gleichauf

Der Bedarf an Altenpflege wächst rapide, doch das Angebot tritt annähernd auf der Stelle. Laut dem Datendienstleister Pflegemarkt.com hielten sich im Jahr 2022 Neugründungen und Schließungen von stationären Pflegeheimen, ambulanten Pflegediensten und Tagespflegen fast die Waage.

Pflegeheim Rollstuhl und Bett Foto iStock byryo.jpg

Der Saldo von Eröffnungen und Schließungen stationärer Pflegeheime in Deutschland verändert sich kaum

Von Januar bis Dezember vergangenen Jahres gaben in Deutschland 142 Pflegeheime auf oder schlitterten in die Insolvenz. Damit gingen knapp 6.500 vollstationäre Plätze verloren, so das Löschradar von Pflegemarkt.com. Laut Gründungsradar des Datendienstleisters öffneten 107 Pflegeheime erstmals ihre Pforten und schufen knapp 8.400 Plätze. 

Der Saldo Eröffnungen und Schließungen reicht bei weitem nicht, den stetig und schnell wachsenden Bedarf zu decken. Weil viele Plätze wegen Fachkräftemangels nicht belegt werden können, dürften zum Jahresende gar weniger Plätze zur Verfügung gestanden haben als zu Jahresbeginn.

Besonders dynamisch ist die Entwicklung bei den ambulanten Pflegediensten. 2022 wurden immerhin 448 neue Anbieter gegründet, auf der anderen Seite verschwanden aber 431 Pflegedienste vom Markt. Deutlich positiv entwickelte sich die Tagespflege. Hier stehen 301 Neueröffnungen nur 24 Schließungen gegenüber. 

Die Zahlen für das Gründungs- und Löschradar von Pflegemarkt.com stammen aus offiziellen Daten der Krankenkassen.

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