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1. Juli 2026 | 07:00 Uhr
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IT-Verband warnt vor Zentralisierungsplänen der Gematik

Die Pläne der Gematik für eine stärker zentral organisierte Telematikinfrastruktur (wir berichteten) stoßen auf Kritik. Der Gesundheits-IT-Verband BVITG warnt, das Vorhaben gefährde Wettbewerb und Innovation. Zwar unterstütze man die Modernisierung der TI 2.0 mit virtuellen statt physischer Konnektoren. Der Betrieb zentraler TI-Dienste dürfe jedoch nicht zulasten eines wettbewerblichen Marktes gehen, so der Verband, dem über hundert IT-Hersteller angehören, darunter Medifox Dan, Opta Data, Philips und SAP.

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Der Bvitg begrüßt zwar das Ziel, die Telematikinfrastruktur technisch zu vereinfachen und die TI 2.0 zügig umzusetzen. Kritisch sieht der Verband aber die geplante stärkere Bündelung zentraler Dienste unter dem Dach der Gematik. Statt Wettbewerb einzuschränken, brauche es klare Zuständigkeiten, transparente Entscheidungen und eine schrittweise Weiterentwicklung der bestehenden TI-2.0-Architektur. Wettbewerb sei kein Hindernis für Stabilität, sondern Voraussetzung für Innovationen und Investitionen in digitale Gesundheitslösungen.

Lesen Sie zu dem Thema auch unseren Artikel Gematik drückt bei der TI 2.0 aufs Tempo