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15. Juni 2023 | 18:11 Uhr
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Nur wenige pflegende Angehörige haben Profis an ihrer Seite

Ambulante Pflegedienste müssen sich keine Sorgen darüber machen, dass ihre Dienste in Zukunft weniger oder gar nicht mehr gebraucht werden. Eine Umfrage der Inkontinenzmarke Tena zeigt, dass heute nur rund ein Drittel der pflegenden Angehörigen von Pflegeprofis unterstützt werden. Andererseits fühlen sich die meisten durch die Betreuung ihrer Angehörigen körperlich und seelisch belastet. 

Pflegende Angehörige Treppe junge und alte Frau iStock PIKSEL.jpg

Nicht einmal ein Drittel der pflegenden Angehörigen bekommen Unterstützung von profesionellen Pflegekräften

Weniger als ein Drittel, nur 30 Prozent, von 1.000 von Tena befragten pflegenden Angehörigen werden durch einen ambulanten Pflegedienst unterstützt. 35 Prozent pflegen ihre Angehörigen ganz alleine ohne jede Unterstützung. 32 Prozent erhalten Hilfe durch andere Familienmitglieder.

Kein Wunder also, dass 51 Prozent der Befragten sagen, dass sie sich körperlich und mental belastet fühlen. 52 Prozent meinen, dass ihre eigenen Bedürfnisse in den Hintergrund rücken. Dennoch betrachten es 39 Prozent als ihre Pflicht, sich um ihre Angehörigen zu kümmern, und 33 Prozent sind dankbar und kümmern sich gerne. 

Laut Umfrage übernehmen pflegende Angehörige nicht nur die körperliche Versorgung von ihnen nahestehenden Menschen, sondern vielfältige Aufgaben. Nur 37 Prozent der Zeit geht für die eigentliche Pflege drauf. Deutlich mehr Zeit kosten hauswirtschaftliche Arbeiten, sagen 61 Prozent. Auch bürokratische und organisatorische Aufgaben schlucken mehr Zeit.

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