Pflegekräfte sind häufiger krank als andere Berufstätige
Beschäftigte in der Altenpflege waren 2021 im Durchschnitt 25,8 Tage krank. Das ist deutlich länger als der Schnitt aller Erwerbstätigen. Diese konnten im letzten Jahr an 13,9 Tagen nicht arbeiten. Auch der Trend ist im Vergleich gegenläufig: In der Altenpflege nahm die Krankheitsdauer um einen Tag zu, der allgemeine Krankenstand hingegen um 0,7 Tage ab. "Seit Jahren sehen wir einen Dauertrend hoher Fehltage, der bestätigt, wie stark die Pflegekräfte belastet sind", sagt Wolfgang Flemming, Fachbereichsleiter Pflege bei der Techniker Krankenkasse.
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Beschäftigte in der Altenpflege sind deutlich länger krank, als der Durchschnitt der Erwerbstätigen
Durch Forderungsmanagement finanzielle Engpässe vermeiden
Steigende Kosten, späte Zahlungen, stockende Abläufe: Pflegedienste arbeiten in einem Umfeld, das zunehmend von Kosten- und Zahlungsdruck geprägt ist. Ein Forderungsmanagement, das Transparenz schafft, Durchlaufzeiten verkürzt und dabei unterstützt, Zahlungseingänge zu steuern, wird daher immer wichtiger. So können Pflegeanbieter Liquiditätsengpässe vermeiden und handlungsfähig bleiben. Factoring kann dabei eine wichtige Rolle spielen. Care vor9
Beschäftigte in der Pflege sind nicht nur häufiger und insgesamt länger krank, die Pflege geht auch deutlich stärker als andere Berufe auf den Rücken und die Psyche. Mit jeweils rund 5,8 Fehltagen sind psychische Erkrankungen und Muskel-Skelett-Beschwerden die Hauptursachen für Fehltage in der Altenpflege, gefolgt von Krankheiten des Atmungssystems und Verletzungen / Vergiftungen mit jeweils 2,4 Tagen. Zum Vergleich: Bei den Beschäftigten insgesamt machte die Psyche im Schnitt 2,8, das Muskel-Skelett-System 2,6, das Atmungssystem 1,7 und Verletzungen oder Vergiftungen 1,5 Fehltage aus.