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14. Februar 2024 | 07:00 Uhr
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Was die neue Spitze der Schönes-Leben-Gruppe vorhat

Der Wechsel an der Spitze der Schönes-Leben-Gruppe bringt keinen Strategiewechsel mit sich, versichern die Geschäftsführer Christopher Nolde und Monika Nirschl im Gespräch mit Care vor9. Sie sprechen von Stabilisierung und Stärkung des Kerngeschäfts der stationären Pflegeeinrichtungen unter der Marke Compassio und bremsen das Wachstum. Im recht jungen Bereich des exklusiven Servicewohnens will die Gruppe weiter Gas geben. 

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Bei exklusiven Servicewohnen wie hier in Erftstadt stehen die Zeichen weiter auf Wachstum

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Die Schönes-Leben-Gruppe betreibt derzeit 93 stationäre Pflegeeinrichtungen, die von Geschäftsführerin Monika Nirschl unter der Marke Compassio geleitet werden. Die Managerin ist zum Jahreswechsel zudem in die Geschäftsführung der Gruppe berufen worden und bringt dort ihre 20-jährige Erfahrung in der Pflege ein. Sie stellt nun zusammen mit Christopher Nolde und Gotthard von Falkenhausen die Geschäftsführung der Schönes-Leben-Gruppe. 

Stärkung des Kerngeschäfts heißt Compassio stärken

Die Stärkung des Kerngeschäfts heißt für Nirschl, die Marke Compassio bundesweit bekannter zu machen und zu positionieren. Im Süden Deutschlands sei Compassio aus der Historie heraus ein Begriff und als Player bekannt, im Norden fremdele man noch mit der Marke. Dort hatte die Schönes-Leben-Gruppe in den vergangenen Jahren unter anderem die Mediko-Gruppe und ihre stationären Einrichtungen übernommen. Dieser Namen sei vielen noch geläufig.

Seit eineinhalb Jahren werden alle stationären Pflegeeinrichtungen der Schönes-Leben-Gruppe unter der Marke Compassio betrieben. Mit der Positionierung der Marke sei man noch nicht am Ziel, räumt Nirschl ein. Dies sei eine wichtige Aufgabe. Daneben stehe die stationäre Pflege generell vor großen Herausforderungen, die gemeistert werden müssten.

Große Zukunft für exklusives Servicewohnen

"Wir haben die gleichen Probleme, die alle in der Branche haben", ergänzt Geschäftsführer Nolde und nennt besonders den Personalmangel. In den letzten Jahren habe der Schwerpunkt in der Gruppe auf Wachstum und Neueröffnungen in der stationären Pflege gelegen, sagt er. Nun gehe es um Stabilisieren und Stärken. "Wir wachsen auch im Bereich stationär weiter, aber vielleicht nicht mehr mit Vollgas."

Beim exklusiven Servicewohnen stehen die Zeichen aber weiter auf schnelles Wachstum. Dieser Markt ist relativ neu für die Schönes-Leben-Gruppe. Aktuell sind drei Anlagen in Betrieb, und in diesem Jahr sollen drei weitere dazukommen, sagt Kip Sloane, der diesen Bereich als Geschäftsführer verantwortet. "Wir wachsen sehr dynamisch", sagt er. "Wir planen drei bis vier Eröffnungen pro Jahr." Auch die ambulanten Dienste sind bei Sloane angesiedelt. 

Zurück zur Profitabilität ist das Ziel

Das Schwergewicht beim Umsatz sind allerdings die stationären Compassio-Einrichtungen mit zusammen immerhin 8.200 Betten. Hier liegt laut Nolde auch der größte Hebel für die Wirtschaftlichkeit. Compassio stehe für rund 80 Prozent des Geschäfts der gesamten Gruppe. "Wir planen für dieses Jahr zwischen 400 und 500 Millionen Euro Erlöse", sagt Nolde. 

Nolde sieht seine Rolle in der Schönes-Leben-Gruppe darin, die Profitabilität wieder herzustellen. "Corona hat auch bei uns Schleifspuren in der Bilanz hinterlassen." Man habe noch Hausaufgaben zu machen, aber das Tal der Tränen sei durchschritten. "Alle Kennzahlen gehen in die richtige Richtung", so Nolde.

Thomas Hartung

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