Der gelernte Krankenpfleger betreibt selbst drei Pflegeheime und einen ambulanten Pflegedienst mit insgesamt rund 320 Pflegekräften in München, Speyer und Katzenelnbogen in der Nähe von Koblenz. Vor rund 600 Teilnehmenden und Gästen forderte der 68-Jährige, die wirtschaftliche Absicherung der Einrichtungen müsse oberste Priorität haben. "Nicht irgendwann, sondern jetzt. Denn ohne stabile Versorgung verschwinden Angebote, Angehörige springen notgedrungen ein und schränken die eigene Berufstätigkeit ein, Belegungsquoten sinken und Touren im ambulanten Dienst werden gestrichen. Gute Pflege kann es nur geben, wenn sie auch wirtschaftlich tragfähig ist."
