Der Abstand zu anderen Berufen ist groß: Auf Platz zwei folgen Ärzte mit 13.900 Anerkennungen, danach Ingenieure mit 4.600, so Destatis. Insgesamt stieg die Zahl anerkannter ausländischer Berufsabschlüsse um knapp zehn Prozent – deutlich langsamer als in den beiden Vorjahren.
Tatsächlich seine die Anerkennungsverfahren auch für Pflegekräfte trotz Spitzenposition immer noch viel zu langwierig, meint der Präsident des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste. "Alle relevanten Akteure in der Pflege befürworten die Kompetenzvermutung für dreijährig beruflich oder akademisch ausgebildete Pflegekräfte mit entsprechenden Sprachkenntnissen. Diese Überholspur muss mit dem Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) endlich kommen."
Besonders stark nahm 2025 die Zahl anerkannter Abschlüsse aus Syrien zu. Insgesamt kamen die meisten positiven Bescheide für Abschlüsse aus der Türkei, gefolgt von der Ukraine. Auffällig rückläufig sind dagegen Anerkennungen von Abschlüssen aus Bosnien und Herzegowina.
