In den drei Stunden wollen die Veranstalter die Dimensionen, Ausprägungen, Hintergründe und absehbaren Konsequenzen der Pflege-Triage ausloten und konkrete Lösungsvorschläge diskutieren. Eingeladen sind Betroffene und Entscheider aus dem Gesundheits- und Pflegesektor.
Vor der Diskussion steht vier Kurzbeiträge auf dem Programm:
- "Betten raus – über Ursachen und Hintergründe der stillen Rationierung in der Pflege". spricht Ulrich Christofczik, Geschäftsführer der Evangelischen Dienste Duisburg und Sprecher der Ruhrgebietskonferenz-Pflege.
- "Von unsichtbaren Warteschlangen in der ambulanten Pflege" berichtet Daniela Zühlke, stellvertretende Pflegedirektorin der Diakoniestationen-Essen.
- "Spezialpflege auf dem Abstellgleis" ist Thema von Nicole Wern, Geschäftsführerin Ärztehaus-Scharf.
- "Not bei schwerer Pflegebedürftigkeit – leere Versprechen" überschreibt Edeltraut Hütte-Schmitz, geschäftsführender Vorstand von Wir pflegen, ihren Impulsvortrag.
Im Anschluss diskutieren Martin Schölkopf (Abteilungsleiter Pflegeversicherung und -stärkung im Bundesministerium für Gesundheit), Thorsten Klute (Sprecher für Gesundheitspolitik der SPD im Landtag von NRW), Helmut Wallrafen (Geschäftsführer der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach) und Notburga Ott (Vorstand des Vereins Wir pflegen). Das Gespräch moderiert Roland Weigel (Ruhrgebietskonferenz-Pflege). Auch die Teilnehmer können sich beteiligen.
Der Pflege-Triage-Gipfel findet als Zoom-Konferenz statt. Weitere Infos und Anmeldung bei der Ruhrgebietskonferenz Pflege.
