Öffentliche Anhörung zur Würde in der Altenpflege
Wie lässt sich Langzeitpflege trotz Fachkräftemangel und veränderter Familienstrukturen würdevoll organisieren? Dieser Frage widmet sich der Deutscher Ethikrat in einer öffentlichen Anhörung am Donnerstag, 22. Januar. Experten aus Pflege, Praxis und Verbänden diskutieren Lösungsansätze mit Annette Riedel (Foto), Sprecherin für die Stellungnahme im Ethikrat. Mit dabei sind die Präsidentinnen des Deutschen Pflegerats und des Berufsverbands DBfK, Christine Vogler und Vera Lux. Die Anhörung wird live gestreamt.
Christian Thiel/Deutscher Ethikrat
Annette Riedel wird am Donnerstag durch die Anhörung führen
Der Deutsche Ethikrat bereitet eine Stellungnahme zur Langzeitpflege vor. Grundlage sollen auch Erkenntnisse aus einer öffentlichen Anhörung sein, die am 22. Januar von 13 bis 17 Uhr stattfindet. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Pflege in einer alternden Gesellschaft an Würde, Selbstbestimmung und Wohlergehen ausgerichtet werden kann. Dabei geht es auch darum, Lösungsansätze und Best-Practice-Beispiele auszutauschen.
Zu Worte kommen neben Vera Lux, Präsidentin des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe, und Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats, auch Manfred Schmidt, Vorsitzender des Heimbeirats im Altenzentrum Eben-Ezer, und Bernd Trost, Regionalleitung der Franziska Schervier Altenhilfe. Weitere Sachverständige sind unter anderem die Vorsitzende der "Wir! Stiftung pflegender Angehöriger" sowie ein Volkswirtschaftler der Universität Freiburg.
Die Anhörung ist öffentlich und kann ohne Anmeldung per Livestream verfolgt werden. Die Ergebnisse fließen in die Stellungnahme des Ethikrats ein, die Orientierung für Politik, Träger und Praxis geben soll.
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