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17. Mai 2024 | 16:26 Uhr
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Wie die Pflegebranche auf die Generation Z blickt

Es gibt einen grundlegenden Unterschied zwischen den Vertretern der Generation Z und früheren Generationen, glaubt eine Mehrheit der Beschäftigten der Pflegebranche. Vor allem die Älteren sehen darin ein Problem für den Arbeitsmarkt, wie eine aktuelle Care-vor9-Umfrage zeigt.

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Die Haltung der Generation Z unterscheidet sich deutlich von der früherer Generationen, sagt eine Mehrheit der Pflegebeschäftigten

Die Umfrage, an der sich gut 250 Beschäftigte aus der Pflegebranche beteiligten, verdeutlicht, dass sowohl die Vertreter der Generation Z selbst als auch ältere Semester der Meinung sind, dass sich die Einstellungen der Generation Z und diejenigen früherer Generationen deutlich voneinander unterscheiden. Mit zunehmendem Alter nimmt der Anteil der Befürworter dieser These zu. So beträgt er bei den Vertretern der Gen Z selbst 75 Prozent; unter den 1980 bis 1994 Geborenen sind es 87 Prozent und unter den Älteren sind es satte 95 Prozent

Problem für den Arbeitsmarkt

Ob daraus für den Arbeitsmarkt in der Pflege ein Problem resultiert, darüber sind die Meinungen durchaus unterschiedlich. So geht etwa die Hälfte der Vertreter der Generation Z davon aus, während bereits drei Viertel der zwischen 1980 und 1994 Geborenen diese Aussage unterschreiben. Unter den vor 1980 auf die Welt gekommenen Pflegebeschäftigten sehen 80 Prozent ein Problem für den Arbeitsmarkt ihrer Sparte, das sich aus den Einstellungen der Generation Z ergibt.

Insgesamt wächst mit zunehmendem Alter die Skepsis der Beschäftigten in der Pflege gegenüber den Haltungen der zwischen 1995 und 2010 geborenen Kolleginnen und Kollegen. Wie sich die Positionen verteilen und welche Argumente dabei vorgebracht werden, darüber informiert Sie Care vor9 in den kommenden Tagen.

Insgesamt nahmen rund 1.000 Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen Branchen an der Online-Umfrage teil. Dabei wurden sie mit einer Reihe von Aussagen konfrontiert, die der Generation Z zugewiesen werden. Mehr als 200 der Befragten sind selbst Vertreter der Generation, die zwischen 1995 und 2010 geboren wurde.

Christian Schmicke

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