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24. Juli 2026 | 07:00 Uhr
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Generalsekretär Linnemann soll Gesundheitsminister werden

Nach Medienberichten soll Bundesgesundheitsministerin Nina Warken die Leitung des Kanzleramts übernehmen. Ihr Nachfolger im Gesundheitsministerium wäre CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann. Der Wirtschaftspolitiker hat bislang keine gesundheitspolitische Erfahrung, gilt in der Union aber als jemand, der sich schnell in neue Themen einarbeitet. Eine offizielle Bestätigung der Personalien steht noch aus.

Carsten Linnemann hat sich bisher vor allem mit Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik beschäftigt

Mit Carsten Linnemann würde erneut ein fachfremder Politiker an die Spitze des Bundesgesundheitsministeriums rücken. Der CDU-Generalsekretär soll nach übereinstimmenden Medienberichten auf Nina Warken folgen, die als neue Kanzleramtsministerin vorgesehen ist. Die Personalrochade ist Teil der Neuaufstellung der Union nach dem Wechsel von Thorsten Frei an die Spitze der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Eine offizielle Bestätigung lag zunächst nicht vor, wie die FAZ (Abo) berichtet.

Linnemann gehört seit 2009 dem Deutschen Bundestag an. Der Diplom-Betriebswirt aus Paderborn machte sich vor allem als Wirtschafts- und Finanzpolitiker einen Namen. Seit 2023 ist er Generalsekretär der CDU, seit 2025 zudem stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion mit Zuständigkeit für Arbeit und Soziales. Nach der Bundestagswahl war er als Arbeitsminister gehandelt worden, wechselte damals aber nicht ins Kabinett, wie unter anderem seinem Wikipedia-Eintrag zu entnehmen ist.

Linnemanns Themen waren bisher Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik 

Mit Gesundheits- oder Pflegepolitik ist Linnemann offenbar noch nicht in Berührung gekommen. Seine politischen Schwerpunkte liegen in der Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Innerhalb der CDU zählt er zum wirtschaftsliberalen und eher konservativen Flügel der Partei. 

Wer Linnemann als CDU-Generalsekretär nachfolgen soll, ist nach Medienberichten ebenfalls bereits entschieden: Als Favoritin gilt die Bundestagsabgeordnete und CDU-Bundesschatzmeisterin Franziska Hoppermann. Aber auch dafür stand am Donnerstagabend noch eine offizielle Bestätigung aus. 

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