Menschen, die in ihrem Arbeitsleben "nichts vom Staat haben wollten", müssten sich erklären, wenn sie bedürftig werden, weil die Zuzahlungen zum Pflegeheim rund 3.000 Euro kosteten. "Das muss ein Ende haben", so Kretschmer gegenüber der Süddeutschen Zeitung.
Sein Parteigenosse Tino Sorge, Bundestagsabgeordneter aus Magdeburg und gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, sieht das etwas anders. Vor rund einer Woche forderte er in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau neben einer auch aus Steuermitteln finanzierten Pflegeversicherung vor allem mehr Eigenvorsorge und eine stärkere betriebliche Pflegevorsorge. Die Pflegeversicherung allein reiche nicht aus, meinte Sorge.
