BPA fordert neuen Pflege-Rettungsschirm
Um bei steigenden Infektionszahlen die pflegerische Versorgung und den Schutz der vulnerablen Gruppen aufrecht zu erhalten, müssten sich die Pflegeeinrichtungen weiter auf die Unterstützung durch Bund, Länder und Kostenträger verlassen können, fordert der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (BPA). Für die bereits anrollende nächste Corona-Welle müssten die Einrichtungen Sonderkosten weiterhin mit den Kassen abrechnen können.
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Der BPA fordert einen neuen Rettungsschirm für die Pflege
Handlungsbedarf erkennen: WLAN-Zugang wird zur Pflicht
Seit der Corona-Pandemie ist klar, wie wichtig Internetzugang für soziale Kontakte vulnerabler Gruppen ist. Laut MDK (2023) boten nur 63 Prozent der Heime Bewohnern Internet im Zimmer. Bis 2025 soll eine bundesweite Regelung Internet und WLAN in Pflegeheimen verpflichtend machen. Mit Business WiFi von Vodafone steht eine einfache Lösung aus einer Hand bereit. Care vor9
Die Einrichtungen arbeiteten nach wie vor im Ausnahmezustand, mit Personalproblemen und großer Unsicherheit, wie sich die Pandemie in diesem Sommer und Herbst entwickeln werde, sagt BPA-Präsident Bernd Meurer. "Jetzt dürfen nicht auch noch wirtschaftliche Probleme dazukommen. Das würde das Fass zum Überlaufen bringen." Meurer fordert Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach deshalb auf, eine Erstattung der corona-bedingten Sonderkosten durch eine neue Bundesregelung zu sichern.