Medizinischer Dienst fordert Einblick bei Angehörigenpflege
Rund 60 Prozent der Pflegebedürftigen werden zu Hause ohne professionelle Strukturen versorgt. Dort beobachtet der Medizinische Dienst (MD) häufig eine schleichende Verschlechterung, sagt Carola Engler, stellvertretende Leiterin des Medizinischen Dienstes Bund. In Heimen und bei ambulanten Diensten funktionierten die Netzwerke meistens gut. Für die häusliche Angehörigenpflege fordert Engler mehr Begleitung – und einen Zugriff des MD auf die elektronische Patientenakte, um Risiken früher zu erkennen. RND (Abo)