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28. Februar 2023 | 21:30 Uhr
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Sachverständigenrat soll Lösung für Fachkräftemangel finden

Der neue Sachverständigenrat Gesundheit & Pflege soll sich als erstes um den Fachkräftemangel kümmern. Gesundheitsminister Karl Lauterbach erwartet von den Wissenschaftlern binnen eines Jahres ein Gutachten zur Fachkräftesicherung im Gesundheitswesen.

Sachverständigenrat Gesundheit Pflege Foto Bundesgesundheitsministerium.jpg

Der neue Sachverständigenrat Gesundheit & Pflege, von links: Leonie Sundmacher, Jochen Schmitt, Melanie Messer, Michael Hallek, Jonas Schreyögg, Stefanie Joos und Nils Gutacker

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"Der Personalmangel in Krankenhäusern, in der Pflege, aber auch in der ambulanten Versorgung wird immer problematischer", sagt Professor Michael Hallek, der neue Vorsitzende des Sachverständigenrats. "Deshalb ist es richtig, dass wir uns als Sachverständigenrat diesem Thema als Erstes stellen." In einem Jahr soll das Gutachten vorliegen und Impulse für die Lösung des Problems liefern.

"Analysiert werden sollen aktuelle Rahmenbedingungen und zukünftige Handlungsmöglichkeiten für die Fachkräftesicherung im deutschen Gesundheitswesen, sowohl für die stationäre wie für die ambulante Versorgung" heißt es von Seiten des Gesundheitsministeriums. Dabei sollen die verschiedenen Gesundheitsberufe in den Blick genommen werden und unter anderem auf konkurrierende Bedarfe untersucht werden.

Der Sachverständigenrat Gesundheit & Pflege wurde am 1. Februar neu besetzt. Gesundheitsminister Lauterbach hat sieben Wissenschaftler in das Gremium berufen:

  • Prof. Nils Gutacker, Professor für Health Economics an der University of York, UK
  • Prof. Dr. med. Michael Hallek, Direktor der Klinik für Innere Medizin an der Uniklinik Köln und stellvertretender Direktor des Centrums für Integrierte Onkologie Aachen Bonn Köln Düsseldorf (CIO)
  • Prof. Dr. med. Stefanie Joos, Lehrstuhlinhaberin für Allgemeinmedizin in Tübingen und ärztliche Direktorin des Instituts für Allgemeinmedizin und interprofessionelle Versorgung des Universitätsklinikums Tübingen
  • Prof. Dr. PH Melanie Messer, Professorin für Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt Klinische Pflege über die Lebensspanne an der Universität Trier
  • Prof. Dr. med. Jochen Schmitt, MPH, Professor für Sozialmedizin und Versorgungsforschung an der Technischen Universität Dresden und Direktor des Zentrums für Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung (ZEGV) der Dresdner Hochschulmedizin
  • Prof. Dr. rer. oec. Jonas Schreyögg, Wissenschaftlicher Direktor des Hamburg Center for Health Economics (HCHE) an der Universität Hamburg
  • Prof. Dr. rer. oec. Leonie Sundmacher, Leiterin des Fachgebiets Gesundheitsökonomie an der Technischen Universität München
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