Wie Arbeitgeber Berufsstolz in der Pflege stärken können
Berufsstolz ist mehr als Arbeitszufriedenheit: Pflegefachkräfte sind auch stolz auf ihre Werte, ihr Können und das Gefühl, gute Pflege zu leisten. Das zeigt eine Studie der Universität in Lübeck. Für Arbeitgeber ist es wichtig, Berufsstolz zu fördern, um Fachkräfte zu halten, sagt Studienleiterin Katrin Balzer im Interview mit Bibliomed. Gelingen könne das unter anderem durch gute Rahmenbedingungen, Weiterbildung und mehr Möglichkeiten, pflegerische Qualität tatsächlich umzusetzen.
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Das Thema Berufsstolz ist wichtig für Betreiber, wenn sie Pflegefachkräfte im Unternehmen halten wollen
Einrichtungen sollten organisatorische Hürden abbauen, die gute Pflege erschweren, und eine personenzentrierte Versorgung anstreben, so die Pflegewissenschaftlerin Balzer. Helfen können außerdem Weiterbildungen und evidenzbasierte Pflege, weil sie Fachwissen und Selbstwirksamkeit stärken. Entscheidend sei, dass Pflegekräfte erleben, mit ihrem Handeln etwas zu bewirken. Genau daraus entsteht Berufsstolz. Werden dagegen eigene pflegerische Werte dauerhaft verletzt, kann das dazu führen, dass Pflegekräfte ihrem Beruf den Rücken kehren.