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Investoren übernehmen acht insolvente GfA-Tagesstätten

Für acht der zwölf Tagespflege-Standorte der insolventen GfA Tagesstätten GmbH sind Investoren gefunden. Zwei Einrichtungen in Berlin und sechs in Brandenburg werden von neuen Betreibern fortgeführt. Rund 80 der mehr als 90 Arbeitsplätze bleiben erhalten. Für den Standort Elstal sucht Insolvenzverwalter Frank Brachwitz weiter nach einer Lösung.

Die acht Einrichtungen gehen im Rahmen von Asset Deals an insgesamt fünf Investoren aus der Branche. Die beiden Berliner Tagesstätten in Hohenschönhausen und Lichtenberg übernimmt ein großer sozialer Träger. In Brandenburg werden die Standorte Falkensee, Friesack, Lietzow, Potsdam, Schorfheide und Wustermark weitergeführt.

Die wirtschaftliche Übergabe erfolgt, sobald die neuen Betreiber die notwendigen Verträge mit den Pflegekassen abgeschlossen haben und neue Versorgungsverträge vorliegen. Bis dahin führt Insolvenzverwalter Frank Brachwitz von Pluta die Einrichtungen weiter. Die Versorgung der Tagespflegegäste soll damit ohne Unterbrechung gesichert bleiben.

Keine Investorenlösung gibt es für die anderen Einrichtungen. Die Standorte Rathenow, Ketzin und Nauen wurden geschlossen beziehungsweise teilweise mit Elstal zusammengelegt. Den Standort Elstal betreibt der Insolvenzverwalter derzeit weiter und saniert ihn operativ. Auch dort soll noch ein Investor gefunden werden.

Eine Übernahme des gesamten Unternehmens durch einen einzelnen Interessenten kam nicht zustande. Von den mehr als 90 Arbeitsplätzen werden nach Angaben des Insolvenzverwalters rund 80 von den neuen Betreibern übernommen. Damit bleiben etwa 90 Prozent der Stellen erhalten.

Das Amtsgericht Charlottenburg hatte am 5. Mai die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Seit dem 1. Juli läuft das eröffnete Insolvenzverfahren. Die GfA Tagesstätten GmbH war eine Tochter der insolventen Pflegewerk-Gruppe und betrieb ursprünglich zehn Seniorentagespflegen in Brandenburg und zwei in Berlin.