Viele sind zu Einschnitten bei Pflegeversicherung bereit
Die deutsche Bevölkerung zeigt sich überraschend offen für eine Reform der Pflegeversicherung. Nach einer repräsentativen Allensbach-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit wäre rund jeder Zweite bereit, auch schmerzhafte Einschnitte wie höhere Beiträge oder geringere Leistungen in Kauf zu nehmen. Die höchste Priorität räumen die Befragten einer besseren Unterstützung pflegender Angehöriger ein. Kürzungen beim Pflegegeld lehnt die Mehrheit dagegen ab.
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Dass bei der Pflege künftig genauer auf die Kosten geschaut wird, halten rund 50 Prozent der Versicherten für akzeptabel
Die Umfrage im Rahmen des DAK-Pflegereports 2026 zeigt außerdem, dass die Vorschläge der Bund-Länder-Arbeitsgruppe Pflege (BLAG) bislang nur wenig bekannt sind: Im Februar 2026 hatten lediglich 28 Prozent der Bevölkerung überhaupt von den Reformempfehlungen gehört. Werden einzelne Vorschläge erläutert, trauen allerdings rund drei Viertel der Befragten der Arbeitsgruppe zu, das Pflegesystem zumindest teilweise zu verbessern. Grundlage der Ergebnisse sind zwei repräsentative Online-Befragungen des Instituts für Demoskopie Allensbach mit insgesamt mehr als 6.500 Teilnehmern.